Day 34/35: Kia ora!*

*) Welcome/Willkommen in Maori

The Sydney heat wave followed us all the way to New Zealand when we arrived in Auckland on Wednesday afternoon – not because it was so hot there, but because apparently, the heat had tired us out so much that we couldn`t do much more than  explore the nearby waterfront and CBD.

Die australische Hitzewelle schien uns am Mittwoch bis nach Neuseeland gefolgt zu sein, denn als wir am Nachmittag in Auckland ankamen, war es zwar nicht mehr heiß, aber wir waren so erledigt, dass es nur noch für eine kurze Tour den Hafen entlang und durch die Innenstadt reichte.

(Auckland harbor / Hafen von Auckland)

Luckily, the next day was a lot better and Auckland greeted us with sunshine and a beautiful 25° Celsius. We decided to seize the day and follow up on recommendations to go see the island of Waiheke, a short 35 minutes ferry ride from Auckland. Waiheke is the weekend summer playground (and year-long residence of the wealthy) for Auckland and known for its beautiful beaches and great wine and food. We decided to explore both and rented some bikes (admittedly, they were e-bikes, but hey – the island has A LOT of hills!).

Zum Glück ging es uns am nächsten Tag schon viel besser und Auckland begrüßte uns mit Sonnenschein und sehr angenehmen 25°. Wir beschlossen, den Tag zu nutzen und den Empfehlungen verschiedener Neuseeländer zu folgen, uns Waiheke anzuschauen. Waiheke ist eine Insel, die per Fähre in ca. 35 Minuten von Auckland erreichbar ist. Für die Einheimischen ist es der Ort, an dem man den Sommer verbringt, wobei einige wohlhabende Auckländer hier ganzjährig residieren dürfen.  Waiheke ist bekannt für ihre Strände und für den guten Wein und leckeres Essen. Mehrere Weingüter sind hier angesiedelt, und einige bieten Weinproben an oder haben sogar Restaurants. Wir beschlossen also, Waiheke dahingehend zu ergründen und mieteten Fahrräder (okay, es waren E-Bikes, aber es ist auch SEHR hügelig auf der Insel!).


We started out from the pretty town of Oneroa to nearby Cable Bay Winery (shout out to Lauren and Chris!), where we had a wine tasting and very satisfying lunch, of course accompanied by more wine. The Marlborough Sauvignon Blanc 2015 Reserve was a favorite and we decided to buy a bottle, as well as a bottle of Pinot Noir, to stock our camper van pantry. Our very kind waiter Maggie hailed from Straßbourg, France – about an hour drive from my home town, Breisach – and she had some great recommendations both for exploring Waiheke as well as the South Island.

Wir starteten in dem hübschen Ort Oneroa und fuhren erst einmal nur wenige Meter weiter zu dem Weingut Cable Bay Winery (Grüße an Lauren & Chris!), wo wir erst den Wein probierten und dann ein sehr zufriedenstellendes Mittagessen genossen, natürlich begleitet von noch mehr Wein. Unser Lieblingswein war der 2015 Marlborough Sauvignon Blanc Reserve (die Trauben stammten von einem Weinberg auf der Südinsel und wurden zur Weiterverarbeitung nach Waiheke gebracht). Weil der Wein so gut war, haben wir gleich eine Flasche davon und eine Flasche Spätburgunder gekauft, um unseren Vorrat in dem noch zu übernehmenden Campervan aufzustocken. Dann fanden wir auch noch heraus, dass unsere nette Bedienung Maggie aus Straßburg kommt und damit nur eine Stunde entfernt von meiner Heimat Breisach aufgewachsen ist. Maggie hatte ein paar tolle Tipps sowohl für Waiheke und für die Südinsel.


(Cable Bay Winery)

Following our boozy lunch, we got on our bikes for a hilly ride to Palm Beach, where Fabian took a nap and I explored the nearby nude beach section… from afar. Our next ride took us to beautiful Onetangi beach, a wide section of white sand beach with beautiful beachfront homes. Since it was now nearing dinner time, we soon had to get back to Cable Bay to pick up our purchases and return our bikes. On the way back to Oneroa, we had an encounter which seems to be typical for New Zealand: A nice local who had passed us by on our bikes stopped and returned just “to see how our day was going”. We struck up a conversation, which ended with him directing us to the best greengrocer of the island. We absolutely had to try their peaches! And of course, we did. The peaches were delicious and a good mid-way snack.

Dermaßen gestärkt und eventuell etwas beschwipst begaben wir uns auf die bergige Fahrt an den Strand von Palm Beach, wo Fabian erst einmal ein Nickerchen machte, während ich den (FKK-)Strand besichtigte… aus der Ferne, versteht sich. Unsere nächste Fahrt führte zu dem wunderschönen Onetangi-Strand, einem langen Strandabschnitt mit weißem Sand und herrlichen Strandvillas. Da es allmählich Abend wurde, war es allerdings bald an der Zeit für unsere Rückfahrt, da wir noch unsere Weineinkäufe mitnehmen und unsere Fahrräder wieder abgeben mussten. Auf dem Rückweg nach Oneroa hatten wir eine Begegnung, die wohl typisch ist für Neuseeland: Ein Einheimischer, der uns gerade auf unseren Fahrrädern überholt hatte, hielt an und kam zu Fuß zurück zu uns, nur um uns zu fragen, “wie unser Tag denn so läuft”. Wir fingen ein nettes Gespräch mit ihm an, das damit endete, dass er uns den Weg zu dem besten Obsthändler der Insel zeigte. Wir sollten unbedingt die Pfirsiche probieren! Und natürlich haben wir das dann auch gemacht, die Pfirsiche waren tatsächlich ein perfekter Snack für zwischendurch.

Once we had returned the bikes sometime after 7 p.m., we encountered a problem familiar from the night before: where to eat. Apparently, New Zealanders have dinner early, and in Oneroa, most place were already closed or booked for private functions. Luckily for us, we had to return to Cable Bay anyway to pick up our two bottles of wine. Turns out, their verandah was still open and Maggie still hard at work. If she was surprised to see us again so soon, she didn’t let on. Instead, we got another wine tasting, this time on the house, and a delicious dinner of piadina followed by pork chops.

Als wir nach 19 Uhr irgendwann unsere Fahrräder abgegeben haben (man stellt sie einfach vorm Laden ab, Schlösser haben wir erst gar keine bekommen, denn in Neuseeland wir nichts geklaut…), hatten wir mal wieder das bekannte Problem: Wo was essen? Neuseeländer essen wohl – ähnlich wie Australier – sehr früh zu Abend, und die meisten Restaurants und Weingüter hatten schon geschlossen oder eine private Veranstaltung. Zum Glück mussten wir ja ohnehin noch zurück zur Cable Bay Winery, um unsere beiden gekauften Weinflaschen abzuholen. Wie sich herausstellte, war die Terasse, die wir am Mittag schon so genoßen hatten, noch geöffnet und Maggie war auch immer noch bei der Arbeit. Falls sie überrascht war, uns schon so bald wiederzusehen, ließ sie es sich jedenfalls nicht anmerken. Stattdessen bekamen wir von ihr drei Rotweine zur Probe, diesmal aufs Haus, und konnten noch ein wirklich leckeres Abendessen mit Piadina und Schweinekotelett genießen.  

All was well when we departed on foot towards the ferry wharf, via a shortcut Fabian had found on Google maps. After about a ten minutes walk, I realized he hadn’t actually been following the directions and we were now walking in the dark to some entirely different place on the island. Thankfully, it wasn`t too late to turn back, and the iPhone has a flashlight function after all… so we managed to get onto the 9:30 p.m. ferry back to Auckland. Today (Friday, Feb. 3), we are flying to Christchurch on the South Island to take over our rented camper van and begin our roadtrip. Stay tuned!

So war also alles in bester Ordnung, als wir uns zu Fuß auf den Weg zum Fährhafen begaben. Fabian hatte eine Abkürzung auf Google Maps gefunden. Nach etwa zehn Minuten stellte ich zum Glück noch rechtzeitig fest, dass er die Richtungsangaben ignoriert hatte und wir nun im Dunkeln auf dem Weg ins Nirgendwo waren. Das IPhone hat ja eine Taschenlampen-Funktion… Jedenfalls haben wir die Fähre um 21:30 Uhr dann doch noch erwischt. Heute (Freitag, 3.2.) geht es nun nach Christchurch auf der Südinsel, wo wir unseren Camper entgegen nehmen und die Rundreise starten. Mehr dazu später!


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