Day 37: Happy campers! (Part 2)

Dann erzählen wir mal weiter von unserem neuen Zustand als Camper. Nach einer überraschend guten und ruhigen ersten Nacht in unserem Campervan verließen wir Christchurch am Samstag morgen. Wir wollten die landschaftlich sehr schöne Strecke nach Akaroa, einem kleinen Städtchen an der French Bay, fahren (die Franzosen siedelten hier an und teilweise sind die alten Straßennamen erhalten geblieben). In Akaroa hatten wir eine Bootstour gebucht, bei der man Hektor-Delfine (die kleinste Delfin-Art) sehen und die herrliche Küstenlandschaft genießen kann. Leider streikt aber unser Wagen nach nur etwa einer Stunde Fahrt. Anscheinend überhitzte der Motor und stellte ab, wann immer wir Steigungen zu befahren hatten – was auf der Strecke ziemlich häufig der Fall war. Da mehr als ausreichend Kühlflüssigkeit vorhanden war, wussten wir nicht, wie wir das Problem selbst beheben sollten, und riefen die Vermieter an. Der zuständige Mechaniker bat uns, in den nahegelegenen Ort Little River zurück zu fahren (zum Glück ging es da abwärts) und dort auf ihn zu warten. Little River war ein ganz netter Ort, um bei einem Mittagessen und dann Kaffee auf Grant, den Mechaniker zu warten.

So, on with the story of our new camping state of mind. After a surprisingly good and quiet first night in our little campervan, we departed Christchurch on Saturday morning for a scenic drive to the town of Akaroa and its French Bay (the French settled there and some of the old street names and so on still remain). In Akaroa, we had booked a boat cruise to see Hector dolphins, the smallest known dolphin species, as well as the spectacular scenery there. Unfortunately, after only about an hour of driving, our car broke down. Apparently, the motor overheated and cut off the engine whenever we went uphill. Since we had more than enough cooling fluid, we didn`t know how to fix it and called the rental company. The mechanic asked us to return to the nearby town of Little River (thankfully, downhill). The place was cozy enough for a yummy lunch and coffee while we waited for Grant, the mechanic.



Nach etwa zwei Stunden kam Grant und gab uns einen uralten Campervan mit, um nach Akaroa zu fahren, während er versuchte, das Problem an unserem Campervan zu beheben. Also fuhren wir mit einem schon fast als Oldtimer durchgehenden Fiat nach Akaroa. Schon das Schalten war eine Katastrophe, weil die Kupplung total erledigt war. Dementsprechend befürchteten wir schon, dass wir nun die nächsten drei Wochen den Fiat an der Backe haben würden, während “unser” Campervan repariert wird. Nachdem wir gerade noch rechtzeitig für unsere Tour in Akaroa angekommen waren, fanden wir die Stadt und die Bucht so herrlich, dass wir unser Camper-Problem für die nächsten zwei Stunden erst einmal vergaßen.

Grant eventually arrived and gave us a really old camper van to take to Akaroa while he tried to fix the problem with our camper van. So we drove on to Akaroa in what must have been an ancient Fiat. Just switching gears was a nightmare and we were afraid we would have to keep that vehicle for the next three weeks while they fixed ours. Still, we arrived in Akaroa just in time to begin our cruise, and it was so beautiful there that we forgot about the campervan for the next two hours.

Auf dem Schiff gab es unter anderem Jed, ein Hund, der die Delfine vor uns aufspüren und anzeigen sollte. Allerdings war der arme Jed hyperaktiv und von so ziemlich allem begeistert, was sich so bewegte – inklusive der Wellen, die das Schiff erzeugte. Wir hatten schon Angst, dass er demnächst ins Wasser fallen würde, aber anscheinend ist das bisher noch nie passiert. Zum Glück kam es auf Jeds Künste dann auch gar nicht an, weil wir jede Menge Delfine direkt um das Boot herum sahen. Die Delfine “ritten” teilweise sogar auf der Bugwelle mit. Außerdem bekamen wir Pinguine, Seebären (Robben?) und deren Babies, eine Lachsfarm und die spektakuläre Landschaft der French Bay zu Gesicht. Vom Boot aus konnte man gut erkennen, dass die Bucht ein vulkanischer Krater ist, der durch einen Ausbruch vor tausenden von Jahren entstanden ist. 

The boat featured Jed, a dog that was supposed to spot the dolphins and point them out before we could see them. However, poor Jed was a little overeager and got excited just by the boat`s surf… We were afraid he would jump in but supposedly, he never has to date. Despite Jed`s distractions, we saw lots and lots of the really cute dolphins, who raced the boat. There were also penguins, New Zealand fur seals and baby seals, a salmon farm and the spectacular scenery of French Bay to adore. As was visible from the boat, the bay is essentially a volcanic crater created by an eruption thousands of years ago.



Glücklich und mit etwas Sonnenbrand (nur ich, zugegebenermaßen) kamen wir zurück im Hafen von Akaroa an, nur um herauszufinden, dass unser Campervan noch nicht repariert war und auch nicht so schnell repariert sein würde. Jetzt waren wir erst recht beunruhigend und hatten Angst, die nächsten Wochen in dem alten Fiat verbringen zu müssen. Während wir die Karre zurück Richtung Christchurch fuhren, übten wir also unsere “Verhandlung” mit dem Wohnwagen-Vermieter und klärten, was wir denn nun zu akzeptieren bereit wären und was nicht. Wir hätten uns die Sorgen sparen können. Es zahlte sich dann doch aus, dass wir einen kleinen Familienbetrieb ausgesucht hatten. Als wir bei Christchurch ankamen, erfuhren wir, dass wir ein riesiges Wohnmobil für 6 Personen bekommen würden (das Ding ist riesig und der reine Luxus verglichen mit dem Campervan) für die Zeit, während der unser Campervan repariert und das nötige Ersatzteil bestellt wird. Auch wenn das Warten, der Umweg und das Umpacken nervig waren, freuen wir uns sehr über unseren neuen Luxuscamper, den wir jetzt für die nächste Woche fahren dürfen. Also doch glückliche Camper!

Happy and sunburnt (only me, admittedly), we returned to Akaroa to find out that our campervan still wasn`t fixed and needed further repair. Now truly afraid that we would be stuck with the ancient Fiat, we drove back towards Christchurch with some trepidation, practicing our negotiation of what we would and wouldn’t accept from the rental company. We needn`t have worried. As it turned out, it paid off having chosen a small family business. Upon our return to Christchurch, we learnt that we would receive a 6-berth motorhome (it is HUGE and luxury compared to the campervan) for the time being, while they ordered the necessary spare part for our campervan. While the detour, re-loading and waiting wasn`t great, we were more than excited about our new home for the next week. Happy campers after all!

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