Day 68 – Schrozberg in the Atacama desert/ Schrozberg in der Atacamawüste 

Back to our new hobby, getting up at 4 am, yeay. We were picked up at 4:30 am by our tour bus to get to the Tatio Geysers about 80 km/50 miles from San Pedro de Atacama before sunrise. The reason we had to get there so early is because as the temperatures increase in the morning the vapor of the geysers starts to vaporize very quickly and you do not see it any more. We arrived there at around 6 am and though temperatures were just above freezing, seeing the sun rise over the huge geyser field at 4.300 meters was worth the early start.
The only thing that was a bit annoying was a guy constantly complaining, first because the bus picked him up 8 minutes late than because the toilet break was 20 min instead of 10 min because there were queues. And no, it was not a weird German who overvalued punctuality, it was a grumpy Italian. Can you imagine that, an Italian, a guy from a country where punctuality is no more than a vague concept 🙂 complaining about being a few minutes late?! He kept on being grumpy the whole tour and we kept making fun of him.

But we also had a positive surprise in our tour group, namely Gerd and his family from my (world famous) home town of Schrozberg in Germany, with its roughly 4,000 inhabitants. Gerd used to play table tennis with my dad before he moved to Bonn, and already knew me when I was little. He and his wife were visiting their daughter, who is doing a voluntary social year in Santiago, and from all the tours that are on offer in San Pedro, they booked exactly the same tour on the same day as we did – how funny is that?!

The tour continued with a bath in the hot springs next to the geysers. The water that came out of the ground was in some spots so hot that you could burn your skin. After having warmed up, we visited wetlands with lots of interesting animals like viscachas that look like a crossbreed between kangaroos and rabbits. Our personal highlight, however, was the cactus gorge with cacti higher that 4m/12feet and more than 400 years old as they grow only up to 1 cm per year – stunning!

Back in San Pedro we rested for a couple of hours and then had coffee with Gerd and his family. We wanted to finish the day with star gazing as the sky was clear and were taken by the hotel to a nearby village. But when we arrived we were the only people there and after waiting for 15 min a guy came and told us that it was cancelled. He tried to find a cloud on the sky and when he was eventually successful, he pointed towards it and claimed it would spoil the quality of the experience – very disappointing!

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Zurück zu unserem neuen Hobby, um 4 Uhr morgens aufstehen, yeay. Wir wurden um 4:30 Uhr morgens von unserem Tourbus abgeholt, um vor Sonnenaufgang zu den Tatio Geysiren ungefährt 80 km von San Pedro zu fahren. Wir mussten so früh dort sein, weil sobald die Sonne aufgeht und die Temperaturen steigen, verdampft das Wasser schneller und man sieht die Geysire nicht mehr so gut. Wir sind um 6 Uhr angekommen und obwohl die Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt lag, war der Anblick des Geysirfeldes auf 4.300 Meter Höhe bei Sonnenaufgang das frühe Aufstehen absolut wert.

Das Einzige, das uns etwas genervt hat, war ein Typ in unserer Gruppe, der sich ständig beschwert hat. Erst weil der Bus ihn 8 min zu spät abgeholt hat, dann weil die Toilettenpause 20 min statt 10 min gedauert hat, weil man anstehen musste. Und nein, es war nicht ein verrückter deutscher Pünktlichkeitsfanatiker, sondern ein grummliger Italiener. Könnt ihr Euch das vorstellen?! Ausgerechnet ein Italiener, bei dem zu Hause Pünktlichkeit schon fast unanständig ist, beschwert sich über ein paar Minuten Verspätung?! Er ist auch für den Rest der Tour grummelig geblieben und wir haben uns am Ende zusammen mit den Anderen einfach nur über ihn lustig gemacht.

Aber wir hatten auch eine positive Überraschung in unserer Gruppe, Gerd und seine Familie aus meiner (weltbekannten) Heimatstadt Schrozberg mit seinen circa 4.000 Einwohnern – was für ein Zufall! Gerd hat früher mit meinem Vater im Tischtennisverein gespielt, bevor er nach Bonn gezogen ist, und hat mich schon als kleines Kind gekannt. Er und seine Frau haben ihre Tochter besucht, die gerade ein freiwilliges soziales Jahr in Santiago macht. Von all den Touren, die es in San Pedro gibt, haben sie exakt die gleiche Tour mit dem gleichen Anbieter am gleichen Tag wie wir gebucht – sehr lustig.

Die Tour ging mit einem Bad in den heißen Thermalquellen in der Nähe der Geysire weiter. Das Wasser, das aus dem Grund kam, war an manchen Stellen so heiß, dass man sich die Haut verbrühen konnte. Nach dem wohltuenden Aufwärmprogramm ging es in die Auenlandschaften mit vielen interessanten Tieren weiter wie zum Beispiel dem Viscachas, das wie eine Kreuzung aus Hase und Känguruh aussieht. Unser persönliches Highlight war allerdings die Kakteenschlucht mit teilweise mehr als 4m hohen Kakteen. Eine Kaktee dort wächst nur maximal 1 cm pro Jahr, weshalb sie auch mehr als 400 Jahre alt sein müssen.

Zurück in San Pedro haben wir uns etwas ausgeruht und sind mit Gerd und seiner Familie Kaffee trinken gegangen. Eigentlich wollten wir den Tag dann mit Sterne gucken abschließen, da wir eine sehr klare Nacht hatten. Das Hotel hat uns dazu in ein Dorf nebenan gebracht, allerdings waren wir dort 15 min allein im Dunkeln bevor jemand kam und uns mitgeteilt hat, dass die Tour abgesagt wurde. Er hat solange versucht, eine Wolke am Himmel zu finden bis er schließlich erfolgreich war. Dann hat er auf die Wolke gezeigt und behauptet, dass die Wolke die Qualität der Erfahrung einschränken würde – sehr enttäuschend.

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Geysers and hot springs / Geysire und heiße Quellen


Wetlands / Auenlandschaften

Picture with Gerd / Foto mit Gerd


Cacti / Kakteen

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