Day 70: Salt and thin air / Salz und dünne Luft

We spent our first night in Bolivia in a very cozy hotel made almost entirely out of salt. The Luna Salada Hotel is located near the Uyuni salt flat, at 3,600 meters, and we felt the air was indeed thinner when we tried to sleep that night. Our plan was to get up early at 6 a.m. to see the sun rise over the salt flat. Clearly the thin air had meddled with our brain though, or else it wouldn’t have taken us until after breakfast the next morning to realize that we could not see the sun rise over the salt flat if we had seen it set there the night before…

Unsere erste Nacht in Bolivien verbrachten wir in einem sehr schönen Hotel, das fast komplett aus Salz gebaut wurde. Das Luna Salada Hotel liegt auf 3.600 Metern, nahe der Uyuni Salzwüste, und wir hatten nachts tatsächlich das Gefühl, dass die Luft hier etwas dünner ist. Wir planten, am nächsten Morgen früh um 6 Uhr aufzustehen, um den Sonnenaufgang über der Salzwüste zu sehen. Offensichtlich hatte uns die dünne Luft aber ziemlich verwirrt, sonst hätten wir nicht erst am nächsten Morgen nach dem Frühstück festgestellt, dass wir natürlich nicht den Sonnenaufgang an der selben Stelle und Richtung beobachten können wie den Sonnenuntergang am Abend zuvor…


Anyway, this minor mishap was soon forgotten as we got into the car to drive onto the Uyuni salt flat. On the edges, there was so much water that I didn’t think the Jeep could drive through it, but the seas parted for Freddie alright.

Wie auch immer, dieses kleine Missgeschick war schnell vergessen, als wir mit dem Auto auf die Salzwüste fuhren. Am Rande war so viel Wasser, dass ich nicht dachte, dass der Jeep da durch fahren könnte – aber für unsern Fahrer Freddie teilte sich das Wasser.

The water on some parts of the salt flat produces a dizzying mirror image, which can be seen in the pictures below. In other parts of this huge white desert, the salt flat is completely dry and blindingly white in the sun light. Of course we had to use this to great effect in various photos, as Elsa and Freddie  drilled us through various poses. Elsa’s declared favorite was the “jump” shot, which she put us through even despite Fabian’s lack of jumping skills (long distance runners obviously don’t have the right muscular structure for that) and various flip flops lost in the process.

Das – noch nicht versickerte und verdunstete – Regenwasser, das sich an manchen Stellen der Salzwüste sammelt, führt auf dem weißen Untergrund zu einem Spiegeleffekt, den man auf den Photos ganz gut sehen kann. An anderen Stellen ist die Salzwüste komplett trocken und im Sonnenlicht gleißend hell und weiß, was wir natürlich für diverse Photos nutzen mussten. Genauer gesagt waren es Elsa und Freddie, die uns durch diverse Posen jagten. Elsas klare Lieblingspose war das Motiv, bei dem wir vor diversen Hintergründen in die Luft springen sollten. Davon ließ sie sich auch trotz Fabians geringem Sprungtalent (Langstreckenläufer haben natürlich andere Muskelfasern) und diverser verlorener Flip Flops nicht abhalten.






After we had spent the morning playing on the salt flat, we continued to the nearby towns of Colchani and Uyuni to view an old-fashioned salt-processing plant, get some souvenir shopping done and to try the (delicious) local snack of unknown name.

Nachdem wir am Vormittag unseren Spaß auf der Salzwüste gehabt hatten, ging es weiter in die nahegelegenen Städte Colchani und Uyuni. Dort besichtigten wir eine sehr altmodische Salzfabrik, kauften diverse Souvenirs und probierten einen sehr leckeren lokalen Snack – eine Art Teigtasche, deren Namen wir aber wieder vergessen haben.


This was followed by a lot of driving to get us back into the desert and towards Chile. On our way, we encountered friendly if slightly overweight viscachas (the rabbits that move like kangaroos), a lot of flamingos, lagoons, plenty of rocks, and a curious green plant with tiny leaves that was rock hard and somehow resembled corals.

Darauf folgte eine lange Fahrt, um uns zurück in die (echte) Wüste und Richtung Chile zu bringen. Auf dem Weg begegneten wir zutraulichen, wenn auch etwas übergewichtigen Viscachas (die Hasen, die sich wie Kängurus bewegen), vielen Flamingos, Lagunen, Felsen, und einer seltsamen grünen Pflanze mit winzigen kleinen Blättern, die gleichzeitig steinhart war und irgendwie Korallen ähnelte.


In the evening, we arrived at the Takya Desert Hotel where we were spending the night at – run by solar power but very cosy, with a fantastic dining room overlooking the desert. If we had thought the air was thin the night before, here at 4,600 meters, it certainly didn’t feel any better! Wiped out, we went to bed at 8:30 p.m. and still had a hard time falling asleep…

Am Abend erreichten wir das Takya Desert Hotel, wo wir die Nacht verbringen wollten. Das Hotel liegt mitten in der Wüste, Strom und warmes Wasser gibt es nur durch Sonnenenergie (und dementsprechend nicht nur bis kurz nach Sonnenuntergang). Dennoch war das Hotel sehr gemütlich, mit einem Speisesaal, der einen fantastischen Blick über die Wüste hatte. Und wenn wir schon am Vorabend gedacht haben, dass die Luft ziemlich dünn ist, würde es hier auf 4.600 Metern nicht besser! Völlig geschafft waren wir daher schon um halb neun im Bett, und konnten trotzdem erst mal nicht schlafen…


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